Sie sind hier

Errichtung eines Industriekraftwerks und einer Hafenanlage am Standort Stadersand

Auftraggeber: 
Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH
Laufzeit: 
seit 2009
Industriekraftwerks und Hafenanlage am Standort Stadersand

Zeitweise wurden in Deutschland etwa 20 neue Kohlekraftwerke geplant. Allein im Bereich der Elbe sollten mindestens fünf neue Steinkohlekraftwerke entstehen. Die ARSU wurde mit der Erstellung der naturschutzfachlichen Unterlagen für vier Kraftwerksstandorte (an der Elbe und in Wilhelmshaven) beauftragt.

Für den Standort Stade Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH bearbeitet sie im Rahmen des B-Plan-Verfahrens die FFH-Verträglichkeitsuntersuchung (FFH-VU) und die Artenschutzrechtliche Untersuchung (SAP). Darüber hinaus ist sie mit der Planung der Kompensationsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Eingriffsregelung beauftragt. Da sich der geplante Standort an der Elbe im Bereich eines wertvollen Fischlebensraumes befindet, ist ein umfangreiches Fischschutzsystem Voraussetzung für die Genehmigungsfähigkeit, das die ARSU in Kooperation mit Fischbiologen entwickelt.

Der B-Plan wurde im Juli 2014 vom Rat der Stadt Stade beschlossen.