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Wasserrechtliches Erlaubnisverfahren Kraftwerk Herrenhausen und Heizkraftwerk Linden

Auftraggeber: 
Stadtwerke Hannover AG
Laufzeit: 
2015 - 2016

Die Stadtwerke Hannover AG betreibt im Stadtgebiet das Heizkraftwerk Linden, das Kraftwerk Herrenhausen und das Gemeinschaftskraftwerk Hannover. Dazu benötigt sie Flusswasser für Kühlzwecke, das in Linden aus der Ihme bzw. in Herrenhausen aus der Leine entnommen wird. Für die Kühlwassernutzung bestanden zwei eigenständige wasserrechtliche Erlaubnisse, die bis zum 28.02.2022 bzw. bis zum 31.12.2016 befristet und daher neu zu beantragen waren. Da beide Erlaubnisse über gemeinsame Auflagen gekoppelt waren, wurde eine gemeinsame gehobene wasserrechtliche Erlaubnis beantragt.

Die ARSU GmbH hat die naturschutzfachlichen Unterlagen zur Untersuchung der Vereinbarkeit der beantragten Benutzung mit den Zielen der Wasserrahmenrichtlinie bzw. den Bewirtschaftungszielen gemäß der §§ 27 und 44 WHG (Gewässerökologisches Gutachten), mit dem besonderen Artenschutzrecht nach § 44 BNatSchG (Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag) sowie mit den Schutz- und Erhaltungszielen des FFH-Gebietes 3021-331 Aller (mit Barnbruch), untere Leine, untere Oker gemäß § 34 BNatSchG (FFH-Verträglichkeitsstudie) erstellt. Die Schwerpunkte dieser Untersuchungen lagen auf der naturschutzfachlichen Bewertung der Wärmeeinleitungen sowie der Wasserentnahmen für die Durchlaufkühlungen der Kraftwerke.