Sie sind hier

Erarbeitung eines Hafenentwicklungskonzepts für den Emder Hafen

Auftraggeber: 
Niedersachsen Ports Emden
Laufzeit: 
2008 - 2009

In den letzten 25 Jahren hat der Emder Hafen wesentliche Strukturveränderungen erlebt; er hat sich von einem einstmals massengutdominierten Hafen zu einem leistungsfähigen Universalhafen mit einer Vielzahl hafenaffiner Industrie- und Gewerbeunternehmen entwickelt. Die Fortsetzung dieser erfolgreichen Entwicklung wird künftig ganz entscheidend von der Möglichkeit des Standorts abhängen, vom prognostizierten Anstieg der Handelsströme zu profitieren und sich als wettbewerbsfähiger Logistik- und Industriestandort zu positionieren. Ein moderner Seehafenstandort zeichnet sich durch ausreichende Umschlags- und Flächenkapazitäten sowie durch leistungsstarke Hinterlandanbindungen aus. Für den Standort Emden sind in diesem Zusammenhang Engpässe abzusehen.

Um die sich in Zukunft bietenden Möglichkeiten für den Emder Hafen effektiver zu nutzen und Engpässe abzuwenden, haben Niedersachsen Ports und Stadt Emden die Arbeitsgemeinschaft ARSU/NWP beauftragt, ein Hafenentwicklungskonzept zu erstellen, um langfristig tragfähige Entwicklungsperspektiven für den Emder Hafen aufzuzeigen. Dieses Entwicklungskonzept wurde mit Hafenakteuren in den Grundzügen abgestimmt und soll den Planungsrahmen für die nächsten 10 bis 15 Jahre vorgeben.. Das Untersuchungs- bzw. Planungsgebiet besteht aus dem Emder Binnen- und Außenhafenbereich, den sich westlich anschließenden Hafenerweiterungsflächen des Wybelsumer Polders sowie des Rysumer Nackens und dem dazwischen liegenden Landschaftsraumes der Knock.

Kernpunkte der Hafenentwicklung für Emden sind das Vorhalten von ausreichenden Flächen insbesondere als Standort für erneuerbare Energien, Stärkung der Position Emdens als langfristigen wettbewerbsfähigen Logistik- und Industriestandort Ostfrieslands und der Ems Achse sowie die Schaffung neuer Gewerbebetriebe und Arbeitsplätze.