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Östliche Erweiterung des Offshore-Basishafens in Cuxhaven

Auftraggeber: 
NPorts Cuxhaven
Laufzeit: 
2009 - 2011

Erstellung der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) mit integrierten Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP), Verträglichkeitsuntersuchung des Vorhabens mit den Zielen der EU-Wasserrahmenrichtlinie, FFH-Verträglichkeitsuntersuchung, Spezielle Artenschutzprüfung, ökologische Baubegleitung.

Der Hafenstandort Cuxhaven verfügt aufgrund seiner Lage am tideunabhängigen, seeschifftiefen Fahrwasser und den angrenzenden großflächigen Montage- und Lagerflächen über sehr gute Entwicklungspotentiale. Vor allem im Bereich Offshore-Industrie hat Cuxhaven beste Zukunftschanchen.
Bereits 2009 wurde im Bereich des ehemaligen Grodener Hafens der Offshore-Basishafen mit 3 Liegeplätzen und einem Stichhafen fertig gestellt. Aufgrund der großen Nachfrage wurde direkt anschließend in östlicher Verlängerung die Errichtung einer Hafenanlage als multifunktionale öffentliche Hafeneinrichtung zum Anlegen von Transportschiffen, Schleppern, Pontons, Schwimmkranen usw. geplant. Dazu hat die ARSU GmbH die notwendigen Bestandserfassungen durchgeführt und die naturschutzfachlichen Planfeststellungsunterlagen erstellt sowie die Verfahrensbetreuung durchgeführt. Wie schon beim Verfahren zur Errichtung eines Offshore-Basishafens wurden auch diesmal wieder die Planunterlagen in kürzt möglicher Zeit erstellt. Der Zeitraum für das gesamte Verfahren vom Scoping-Termin bis zum Planfeststellungsbeschluss umfasste 14 Monate.

Mit dem Bau der weiteren Liegeplätze konnte bereits im Frühjahr 2010 begonnen werden. Während der Baumaßnahmen wurde seitens der ARSU eine ökologische Baubegleitung mit Schwerpunkt marine Säuger durchgeführt. Dazu erfolgte eine tägliche Totfundsuche entlang der Küste sowie eine kontinuierliche Walbeobachtung im Bereich der Baustelle.