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Offshore

Die ARSU GmbH verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit Umweltverträglichkeitsuntersuchungen in marinen Lebensräumen. Projekte wie Erdöl- und Gasförderplattformen, Explorations- und Produktionsbohrungen, Seismikkampagnen, Sandentnahmen, Kabel- und Pipelineverlegungen und Kolkschutzinstallationen, davon viele in Schutzgebieten wie FFH-Gebieten und Nationalparks, wurden erfolgreich betreut und zur Genehmigung geführt. In der Ostsee ist die ARSU auch an den Planungen für die feste Fehmarn-Belt-Querung beteiligt. Im Vordergrund steht bei derartig sensiblen Vorhaben stets eine fundierte Beratung im Hinblick auf Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Verminderung von Umweltauswirkungen, wobei ein Schwerpunkt oft auf möglichen Beeinträchtigungen von Schweinswalen durch Schallemissionen liegt.

In den letzten Jahren haben die Anforderungen an die für Offshore Erdöl- und Erdgas-Vorhaben vorzulegenden umweltfachlichen Genehmigungsunterlagen deutlich zugenommen. So ist inzwischen auch die Verträglichkeit mit den Zielen der Wasserrahmenrichtlinie und der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie zu untersuchen. Explorationsbohrungen im Bereich der Küstengewässer und des Festlandssockels sind UVP- und damit planfeststellungspflichtig geworden. Die Modernisierung des UVPG von 2017 hat die Anforderungen an den UVP-Bericht präzisiert und erweitert. Dabei wurden u. a. die Themen Flächenverbrauch, Klima und Klimawandel sowie Anfälligkeit des Vorhabens für schwere Unfälle und Katastrophen und daraus resultierende mögliche Folgen für die Umwelt stärker in den Fokus gerückt. Im Hinblick auf mögliche Unfallrisiken und -folgen gibt es dabei Überschneidungen zwischen den Anforderungen an den UVP-Bericht und dem nach der EU-Offshore-Richtlinie über die Sicherheit von Offshore- Erdöl- und Erdgasaktivitäten erforderlichen Bericht über Ernste Gefahren.

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