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Umweltbildung am 3-Meere-Weg

Auftraggeber: 
Gemeinde Südbrookmerland
Laufzeit: 
2010 - 2012
Baldachin mit Vogelsilhouetten (Foto: ARSU GmbH)
Aussichtsfernrohr mit Vogelsteckbriefen (Foto: ARSU GmbH)
Infotafel zu Fischen im Großen Meer (Foto: ARSU GmbH)
Interaktive Station mit Vogelstimmen (Foto: ARSU GmbH)

Naturerleben und Umweltbildung erfüllen innerhalb der Regionalentwicklung 'Meer erleben – Mehr verstehen' eine wichtige Funktion als Bindeglied. Bürger und Gäste sollen die Region Großes Meer als artenreiche Natur bewusst erleben, die Landschaft als Erlebnis- und Erholungsraum wahrnehmen und aus ihrer Naturerfahrung Anstöße zum ökologisch verantwortlichen Handeln gewinnen. Die Paddel- und Pedalstation, der 3-Meere-Weg und die Wasserwanderrouten bieten die Möglichkeit, sich die Region zu Fuß, per Fahrrad oder Boot zu erschließen. Dieses intensive Naturerlebnis wurde durch zusätzliche Informations- und Erlebnisangebote ergänzt.

Für den Rundweg um das Große Meer wurden von der ARSU 21 Stationen entwickelt, mit dem 'Runden Tisch' des Projektes abgestimmt und inzwischen realisiert. Die verschiedenen Stationen bieten Informationen über Pflanzen und Tiere der Region, über Schutzgebiete, über Nutzungen und die Herausforderungen, die sich aus unterschiedlichen Nutzungsinteressen ergeben. Aber auch die historische Entwicklung des Gebietes und Maßnahmen zur Lösung von Problemen sind Themen des Lehrpfades. Dabei bietet er Angebote für alle Generationen. Das Spektrum reicht von Stationen zur spielerischen Naturerfahrung über Informationstafeln bis hin zu interaktiven Stationen mit LED-Animation. Sie wurden so zusammengestellt, dass verschiedene Sinne angesprochen werden. So kann man an einer Hörstation Vogelstimmen erraten oder an einer Duftbank Pflanzen der Region riechen und fühlen. Ein Klettergerüst lädt zum Perspektivwechsel ein. Weitere Informationen zu den Stationen finden Sie auf der Internetseite des Projektes 'Meer erleben – Mehr verstehen'.

Die ARSU hat nicht nur das Gesamtkonzept und die Stationen entworfen, sondern auch Inhalte und Layout bis hin zur fertigen Druckvorlage gestaltet, hat mit Künstlern und Handwerkern interaktive Stationen konkretisiert und deren Realisierung begleitet. Die Maßnahmen wurden mit Mitteln der NBank aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung des Natur erlebens sowie der nachhaltigen Entwicklung in Modellregionen insbesondere im Zusammenhang mit Natura 2000 gefördert. Die ARSU hat im Auftrag der Gemeinde den entsprechenden Fördermittelantrag erstellt.